Mittwoch, 21. Mai 2014

Überschwemmungen auf dem Balkan

Bosnien–Herzegowina, Kroatien und Serbien kämpfen derzeit mit den Auswirkungen von den schwersten Überschwemmungen seit 120 Jahren.  Durch starken Regen sind zahlreiche Flüsse über die Ufer gestiegen und haben ganze Landstriche überflutet. Dörfer und Städte sind von der Außenwelt abgeschnitten, haben weder Strom noch Trinkwasser. Man schätzt, dass etwa 1,3 Millionen Menschen von den Überschwemmungen betroffen sind. Mindestens 50 Menschen sind bereits gestorben.


Im Jahr 2013 erhielten etwa 50.000 Kinder auf dem Balkan im Rahmen von „Weihnachten im Schuhkarton“ Geschenke von Päckchenpackern aus Großbritannien. Einer der Partner in Serbien berichtete am Samstag: „In Obrenovac ist die Situation besonders schlimm: Die gesamte Stadt ist überflutet, Leichen treiben auf dem Wasser. Hier leben mehr als 100.000 Menschen, die evakuiert werden müssen. Man rechnet damit, dass das Wasser noch weiter steigen wird.“

Überflutungen sind nicht die einzige Folge des Regens: Erdrutsche zerstören Straßen, Häuser und ganze Dörfer. Unser britischer Partner ist mit einem Einsatzteam auf dem Weg in den Balkan und bereitet erste Hilfsmaßnahmen vor. Weitere Informationen geben wir in Kürze hier bekannt. Bitte unterstützen Sie die Betroffenen auf dem Balkan mit Ihrem Gebet und Ihrer Spende für die Humanitäre Hilfe: www.geschenke-der-hoffnung.org/spenden/spendenformular

Mittwoch, 14. Mai 2014

Seit 15 Jahren für "Weihnachten im Schuhkarton" im Einsatz


Sammelstellenleiterin Manuela Neubert vor den gesammelten Schuhkartons.

Insgesamt 35.159 Kinder sind in den vergangenen 15 Jahren durch den Einsatz des Ehepaars Neubert mit einem Schuhkarton im Rahmen der Geschenkaktion „Weihnachten im Schuhkarton“ beschenkt worden. Auslöser, aktiv an der Aktion mitzuwirken, war ein Gebet von Manuela Neubert im Jahr 1999: „Herr, schenke mir eine Aufgabe.“ Sie hatte schon immer Päckchen gepackt und an private Adressen in verschiedenen Ländern und Kontinenten verschickt. Nach ihrem Gebet bekam sie von ihrer Freundin zwei "Weihnachten im Schuhkarton"-Flyer und packte zwei Päckchen. Die nächste Sammelstelle war jedoch sehr weit weg (Nähe Chemnitz). Deshalb überlegte sie mit ihrem Mann, ob sie in ihrer Heimatstadt Dresden eine Sammelstelle einrichten könnten.  "Könnte dies die Aufgabe sein, die GOTT für mich hat?" Gott antwortete nicht hörbar, aber durch das Segnen des Weges, den sie nun begannen. Sie meldeten sich für die Leitung einer Sammelstelle an und besuchten eine Schulung. Als im ersten Jahr drei Tage vor dem letzten Abgabetermin nur 40 Päckchen kamen, zweifelte sie und betete erneut. Sie wollte wissen, ob sie sich getäuscht hatte. Doch am Abend rief eine Frau aus Pirna an und fragte, ob sie am Wochenende etwa 300 Päckchen bringen kann - Toll! Sie jubelte!!! Für sie war das eine tolle Bestätigung.

Ein Päckchensegen kurz vor Schluss
In den letzten Tagen wurden noch viele weitere Päckchen abgegeben, so dass Neuberts schließlich 762 Päckchen auf ihre lange Reise zu den wartenden Kindern schicken konnten. Das war der Beginn ihrer Sammelstelle - ein gesegneter Weg mit zahlreichen Gebetserhörungen und Erfahrungen mit Gott. "Meine Schwiegermutter schenkte mir vor einigen Jahren einmal eine Karte mit dem Bibelvers: ,Ehe sie rufen, will ich antworten; wenn sie noch reden, will ich sie erhören.' (Jesaja 65,24) Das habe ich oft erlebt. Ich bete regelmäßig für die Aktion, dass mir Gott die richtigen Leute zur richtigen Zeit auf den Lebensweg stellt - und Gott organisiert das super!"

Heute betreut Frau Neubert etwa 60 Abgabestellen. Viele Kirchengemeinden, Schulen und Kindergärten beteiligen sich. Allein 2013 kamen so 3.422 Päckchen zusammen. Vor kurzem feierte Neubert ihr 15-jähriges Sammelstellenjubiläum. 




 

Sonntag, 11. Mai 2014

Gesundes Leben auf den Philippinen

Ligaya und ihr Urenkel Ramil
Die bunten Perlen klackern, als der kleine Ramil die Kette seiner Urgroßmutter Ligaya greift und vergnügt daran zieht. Zahnlos lächelt der fünf Monate alte Junge die Frau an. Sie lächelt zurück und freut sich, ihren Urenkel auf dem Arm zu halten. Mehr als 70 Jahre Altersunterschied trennen die beiden.

Unter dem Schatten des Vordachs des Geburtszentrums in Tabuk, im Bergland der Nordinsel Luzon auf den Philippinen, sitzen drei Frauen mit dem Baby Ramil und unterhalten sich: Marilou hat mithilfe der Hebamme Georgia Macad im Abundant Grace of God Maternity Center ihr erstes Kind zur Welt gebracht. Ihre Großmutter Ligaya erinnert sich, was es zu ihren Zeiten bedeutete, Mutter zu werden: „Damals haben wir unsere Kinder auf den Reisfeldern bekommen. Nach der Geburt haben wir die Babys auf den Rücken gebunden und weitergearbeitet.“ „War es denn damals besser so?“, fragt Georgia die alte Frau. „Nein! Wir danken Gott für das Geburtszentrum!“

Ligaya selbst hat 13 Kinder zur Welt gebracht. Nur drei haben das erste Jahr überlebt. In den Bergdörfern rund um Tabuk haben sich die Bedingungen, unter denen Frauen ihre Kinder gebären, über die letzten 50 Jahre kaum verändert: Ärzte und ausgebildete Hebammen gibt es nicht, Anzeichen von Komplikationen während der Schwangerschaft können die werdenden Mütter nicht einordnen – dazu fehlt ihnen das Wissen. Deswegen eröDurch die Begleitung in der Nachsorge entwickelt sich der Junge prächtig.
ffnete Georgia Macad vor zehn Jahren ihr erstes Geburtszentrum in Tabuk und begann, Frauen und junge Mütter zu beraten, während der Schwangerschaft zu begleiten und sie bei der Geburt zu unterstützen. Auch Marilou hat Kurse bei Georgia besucht. Ihr Sohn Ramil kam mithilfe der Hebammen des Geburtszentrums unter hygienischen Umständen zur Welt.

Dass Marilou das Glück und die Freude des Mutter-Seins erleben kann, ist durch das Baby-Not-Projekt möglich. Damit wollen wir helfen, die Kinder- und Müttersterblichkeit in Afrika und Asien durch Aufklärung und medizinische Begleitung zu senken. Denn noch gibt es zu viele Frauen, die ihr Baby vor oder kurz nach der Geburt verlieren.
Bitte schenkt Müttern und ihren Kindern einen guten Start ins Leben und spendet für das Baby-Not-Projekt: www.geschenke-der-hoffnung.org/spenden/spendenformular

Mittwoch, 7. Mai 2014

Erfüllung von Herzenswünschen in der Slowakei


Kinder in der Slowakei bei einer Schuhkarton-Verteilung (Foto: David Vogt)
Vor der Verteilung hat das Team in Prešov in der Slowakei auf jeden Schuhkarton den Namen eines Kindes geschrieben und gebetet, dass jedes Kind ein passendes Geschenk bekommen möge. Obwohl sie weder wussten was sich in den Schuhkartons befand, noch die Herzenswünsche der Kinder kannten, wusste Gott es und hatte alles vorbereitet.

Die 10-jährige Janka  kam mit Tränen in den Augen zu den Mitarbeitern und berichtete, dass es ihr Traum sei, einmal Delfin-Trainerin zu werden. In ihrem Schuhkarton war ein Plüsch-Delfin in ihrer Lieblingsfarbe. Sie konnte ihr Glück kaum fassen.

Zwei andere Mädchen, Klaudia und Lucia, verkleiden sich sehr gerne. Sie kamen gemeinsam mit ihrer Mutter zur Schuhkarton-Verteilung. Die Mutter fing an zu weinen und fragte die Helfer, woher sie wussten was ihre Mädchen wollen. Ihre Schuhkartons waren voller Kleidung. Genau das richtige für die Schwestern!

Ein Sinti und Roma Junge saß nach der Verteilung mit seinem Schuhkarton da und weinte. Als die Mitarbeiter ihn fragten, warum er weine, sagte er, dass er noch nie in seinem Leben so viele Geschenke bekommen hätte.

Momente des Glücks – „Weihnachten im Schuhkarton“